Das Regnen hat ein Ende

San Marino

Festungsanlage in San Marino

Zumindest vorerst. Nach einer völlig durchregneten Nacht, in der einige Tropfen sogar den Weg ins Innere unserer rollenden Fünf-Zimmer-Wohnung fanden, – was wir selbstredend umgehend mit Hilfe von Plastiktüten und Neodyn-Magneten unterbanden – hatte Franz nach dem Entzünden der Kerzlein in Assisi heute endlich ein Einsehen mit uns und schickte Sonnenstrahlen.

(Anmerkung der Redaktion: Lieber Rolf, wir revidieren hiermit unseren Kommentar. Du hattest recht, wir waren zu ungeduldig und haben Franz wohl nur nicht genug Zeit gelassen. Sorry, tut uns Leid, der hat ja schließlich auch ’ne Menge zu tun. Vielleicht war’s aber auch nur zeitraubendes Kompetenzgerangel im Hintergrund, weil ja eigentlich sein Kumpel Petrus zuständig ist und wir uns mal wieder nicht an die Dienstwege gehalten haben. Nostra maxima culpa.)

San Marino zeigte sich also von seiner strahlenden Seite und so waren wir in seinen mittelalterlichen Gassen auch nicht allein unterwegs. Läden reihen sich aneinander wie Perlen auf der Schnur, ungefähr so abwechselungsreich wie die Shopping-Center in Berlin und fast überall sonst auf der Welt: Mode, Schmuck, Waffen, Souvenirs, Ristorante, Mode, Schmuck, Waffen, Souvenirs, Ristorante, Mode, Schmuck, …

Lohnend allemal ist der steile Aufstieg zu einer der Burganlagen auf dem Titanofelsen. Angekommen in einer der Festungsanlagen zieht es uns unweigerlich weiter bis hinauf in den Bergfried und lässt uns, oben angekommen, über uns selbst staunen, hatten wir doch nicht wirklich damit gerechnet, soweit zu gehen. Gelohnt hat es sich auf jeden Fall. Der Rundumblick auf’s Landesinnere, auf schneebedeckte Berge, auf die Küste der Adria bis nach Rimini relativiert die Wetterunbilden der letzten Tage.

Blick Richtung Adriaküste

Blick Richtung Adriaküste

Blick auf die schneebedeckten Berge

Blick auf die schneebedeckten Berge

Dieser Beitrag wurde unter San Marino, Wohnmobil-Reisen abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

5 Antworten zu Das Regnen hat ein Ende

  1. uhausg sagt:

    ich sage nur: 27. April – Schneedecke geschlossen – winter ist. :-(((

  2. Rosi Heidecker sagt:

    Lieber Louis, lieber Werner,
    ich gönne Euch die Sonne von Herzen, bei uns lag heut morgen mind. 5 cm Schnee und es ist winterlich kalt.
    Ich verfolge Eure Reise (hab ja Zeit), schade nur, dass es nie eine Antwort gibt.
    Vielleicht verstehe ich das System nicht.
    Gute Tage
    Rosi

    • FritzKraut sagt:

      Liebe Rosi,
      aus dem Schwarzwald haben wir eben Bilder vom Frühlingsschnee erhalten. So sieht’s wohl auch auf’m Hunsrück aus. Zu Schnee reicht’s hier kurz vor Venedig nicht, aber kalt und regnerisch ist es schon.
      Zum Blog: 1. Du musst zum Artikel gehen. Unter ihm findest du deinen Kommentar und darunter unseren. Und so weiter.
      2. Rechts findest du ein Leiste, da gehst du auf letzte Komentare, da findest du deinen Kommentar unter ihm ist dann unserer. Bei dieser Lage bleiben wir noch südlich der Alpen.
      Liebe Grüße, Louis und Werner.

  3. Rolf Yadig sagt:

    Ihr Lieben,
    Louis macht so schöne Fotos, Werner vielleicht auch, warum seid ihr dann so sparsam und zeigt uns Daheimgebliebenen zweimal dieselbe Burganlage, einmal im Regen über Assisi, dann als Festung in San Marino? Habe ich nicht alle Kugeln am Baum, oder sehen alle italienischen Burgen gleich aus, da aus Fertigbauteilen von Ferrero?? Wenn ich da was merke!
    Aber ich will ja nicht nur meckern, so mühelos und bunt wie mit euch bin ich selten gereist, macht nur weiter so. Ich freue mich schon auf euren nächsten Fake

    • FritzKraut sagt:

      Lieber Rolf,
      wir haben Deine Anmerkung natürlich umgehend redaktionell überprüft und siehe da: kein Fake! Es sei denn, die Italiener hätten die Burg bei Nacht und Nebel, während wir schliefen, kurzerhand nach San Marino geschafft und dort – etwas anders arrangiet – wieder aufgestellt. Das wollen wir aber nicht glauben. Wahrscheinlicher ist, dass Deine Ferrero-Theorie zutrifft.
      Einen Fake versprechen wir nicht, aber wir nehmen gern weiterhin die Mühen auf uns, um möglichst bunt zu berichten.
      Liebe Grüße
      Werner und Louis

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.