Luarca

Blick auf Luarcas Hafen

Spanien hat alles was es braucht. Von Andalusien für Südländer, bis Galizien, für Schwaben. Alles da. Tolle Landschaften, beeindruckende Geschichte, Kunst und Kultur, Energie, Menschen und Kontakte zur ganzen spanischsprachigen Welt. Zu viel hat es von Katholizismus und Autoritarismus.
Ich kenne jemanden, die liebt das Meer und den Strand, den Wind, das Wetter, den Sonnenschein. Aber vor allem das Geräusch der Wellen, wenn sie auf den Sand schlagen und langsam auslaufen. Die Ruhe am Abend, wenn nur noch dieses ewige Spiel der Wellen zu hören ist und hin und wieder der Schrei einer Möwe. Der Weg zum Strand ist weit. Ich weiß. Und nicht immer möchte man ihn allein gehen. Aber es geht. Man kann’s probieren. Es muss ja nicht gleich Südwestschwaben (Galizien) sein.
Vollkommene Windstille. Der kleine Leuchtturm im Hafen blinkt rot, eins, zwei, Pause. Der Große über der Steilküste lang, kurz, kurz, lang. Ich schnaufe mit Sommergrippe, selbstlaufender Nase und Fieber die steile Straße. Versuche eine Abkürzung über Kirche und Friedhof und muss doch außen herum. Links geht es felsig steil runter, dann ein niederes Mäuerchen, mit Bier im Kopf (ich), führt die Straße, felsig und steil nach oben. In der Ferne sehe ich Lichter. Könnte der Campingplatz sein. Könnte. Ist. Manchmal ist der Weg zum Meer ein Rundweg. Man geht hin, verweilt so lange man möchte und kehrt dann wieder zurück. Menschen aus dem Schwarzwald oder anderen Mittelgebirgen machen das so. Oder könnten.

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