Sommergrippe

Unser Blick von der WoMo-Terrasse macht die Sommergrippe auch nicht angenehmer

Jetzt hat es auch Louis erwischt. Sein Hals kratzt, er kann schlecht schlafen. Es ist ihm gelungen, die Kratzbürste von Campingplatzwärterin davon zu überzeugen, dass sie ihm ein Medikament aus der Stadt mitbringt.

(Anmerkung des Lektors: Die zunächst sehr reserviert, distanzierend und bestimmend wirkende „Kratzbürste“ erwies sich als sehr nette, kommunikative und vor allem hilfsbereite Frau. Ich musste sie auch nicht „überzeugen“, sie bot sich an, mir dieses Medikament mitzubringen. In meinem geschwächten Zustand wusste ich es sehr zu schätzen, nicht den langen und mühsamen Abstieg ins Städtchen und Wiederaufstieg zum Campingplatz bewältigen zu müssen. Aber: meine erster Eindruck deckt sich mit dem des Autors. Wohl der Tatsache geschuldet, das anstelle des üblichen „Herzlich willkommen“-Schildes an diesem Campingplatz Schilder mit Verhaltensanweisungen angebracht waren.)

Man darf anerkennen, dass er ein erstklassiger Sozialarbeiter ist („Wer glaubt, dass Sozialarbeiter sozial arbeiten, glaubt auch, dass ein Zitronenfalter Zitronen faltet“. sic.). (Anmerkung des Lektors: Ppfff! Lehrer!)

Die Wetteraussichten in Asturien sind nicht erfreulich. Diese Zeit zählt deshalb auch zur „Vornebensaison“. Die Nebensaison beginnt erst im Juni. Wann dann die Hauptsaison beginnt – keine Ahnung.

(Anmerkung des Lektors: Die Hauptsaison ist von Juli bis September)

Und es braucht dann noch Platz für eine weitere Nebensaison. Jedenfalls sind wir wettertechnisch zu früh dran. Man kann nochmal kommen, später im Jahr. Nicht unbedingt in diesem. Nach Galizien, nach Santiago de Compostella. Zum Muschelessen (kleiner Scherz an Rande).

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