Von Salzburg, Mozart und Karajan

Altstadt Salzburg

Seit einer Woche sind wir jetzt unterwegs. Und eigentlich hat’s nur geregnet. Bis auf einen Tag in Salzburg. À propos Salzburg: Die ganze Stadt besteht eigentlich nur aus Wolfgang Amadeus. Mozart-Kugeln, Mozart-Geburtshaus, Mozart-Wohnhaus usw. usf. Als Berliner fällt mir aber auch noch Herbert von Karajan ein. Wieso findet sich eigentlich nichts über den? Man hat ihm hier zwar diese oder jene Ehrung zu Teil kommen lassen, aber mehr auch nicht. Die Gedenktafel an seinem Geburtshaus hängt auf Höhe der ersten Etage. Darauf hoffend, dass man sie möglichst übersieht? Und die Skulptur im Garten davor, direkt am Ufer der Salzach, sticht auch nicht gleich ins Auge. Das macht mich neugierig. Eine Bildungslücke will geschlossen werden. Und siehe da, bei Wikipedia werde ich fündig. Ohne ins Detail zu gehen: er war ein Nazi. Und zwar einer von der ganz frühen und Bis-zuletzt-Sorte, der es verstanden hat, später rumzujammern und sich einen Persil-Schein ausstellen zu lassen. Hab‘ ich’s mir doch gedacht.

Aber Salzburg hat ja nicht nur Mozart und Karajan zu bieten. Die Altstadt ist allemal einen Besuch wert; der Sankt Peter-Friedhof mit seinen Gräbern und Katakomben ist mehr als sehenswert und die Hohensalzburg mit ihrem phantastischen Ausblick lohnt die Auffahrt allemal. Nicht zu vergessen das Lustschloss Hellbrunn mit seinem riesigen Park und seinen beeindruckenden Wasserspielen. Die Fahrt mit der Gondel auf den 1900 Meter hohen Untersberg sollte man sich durchaus auch gönnen.

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1 Antwort zu Von Salzburg, Mozart und Karajan

  1. Rolf sagt:

    Da haben wir’s wieder: der Klimawandel! Wenn in Salzburg nicht der berühmte Salzburger Schnürlregen fällt, dann ist das Wetter aus der Bahn geraten.
    Salzburg kann es da durchaus mit Bergen oder Regensburg aufnehmen, und der Schnürlregen ist weitaus bekannter als Nockerln oder Mozartkugeln, wann sieht man letztere denn mal so zahlreich wie ersteren!

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